Amtsblatt 18

Amtsblatt 18

Bitte bedienen Sie sich!
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, der Herbst ist da!
Die Blätter der Bäume verfärben sich schon ein bisschen und dort, wo der
späte Frost im Frühjahr die Knospen verschont hat, tragen die Bäume wie­
der eine recht eindrucksvolle Menge an reifen Früchten.
Auch auf gemeindlichem Grund haben wir einige ertragreiche Obstbäume,
wie Sie auf dem Bild nebenstehend erkennen können. So stehen z.B. in
Birkach am Forst, an der "Siemauer Straße", Ortsausgang Richtung Tiefen­
roth einige Apfelbäume und ein Birnbaum in voller, roter und gelber Tracht,
ebenso in Weißenbrunn a.F. hinter dem Lerchenweg am Hang und an weiteren günstigen Stellen
in unserem Gemeindegebiet. Viele interessierte Bürgerinnen und Bürger rufen in der Gemeinde
an und fragen:
"Dürfen wir uns ein paar Früchte von den gemeindlichen Bäumen pflücken?
"Aber gerne doch - bitte bedienen Sie sich!"
Wer mag, kann diese Früchte gerne für den Eigengebrauch ableeren und verwenden, sei es für Apfelmus, Birnenkompott,
Gelee oder einfach zum Reinbeißen. Ich hab' mir so einen kleinen rotfarbenen Apfel gepflückt und kann Ihnen sagen: "Die
schmecken richtig fruchtig-süß und wirklich sehr lecker!"
Damit Sie die gemeindlichen Obstbäume zum "Selber-Pflücken" auch als solche erkennen (und nicht in unbewusster Weise
Nachbar's Garten ableeren), haben wir in diesem Jahr jeden erlaubten Baum mit einem gelben Band gekennzeichnet, wei­
ches Ihnen sagen soll: "Bitte bedienen Sie sich und lassen Sie es sich schmecken!" So können Sie sich reinen Gewissens
die süßesten Früchte von den markierten Bäumen abnehmen, denn es wäre doch schade, wenn diese einfach so von den
Bäumen fallen und verfaulten.
Bis die Laubbäume schließlich auch ihre Blätter fallen lassen, wird es sicherlich noch ein paar schöne Herbsttage geben und
so nutzen viele die Zeit, um noch einmal ihre Hausgärten zu pflegen, Hecken, die auf Gehwege ragen, zurück zu schneiden
und vielleicht auch auf die Kirchweihen hin die Straßen ränder zu säubern.
Hierzu darf ich mich besonders bei allen Bürgerinnen und Bürgern bedanken, die dabei auch ein Auge auf die vor oder neben
ihren Privatgrundstücken liegenden, gemeindliche Flächen haben. Bei all den vielen Hecken, Sträuchern und Grünstreifen in
unseren Ortsteilen, ist es uns leider nicht möglich, sich um all diese Flächen mit der gleiche Liebe und Sorgfalt zu kümmern,
wie Sie dies in Ihren eigenen Gärten tun.
Deshalb freut es mich, dass Sie die Pflege dieser Flächen mit übernehmen und so zur Verschönerung unserer Ortsbilder
beitragen, hierfür nochmals vielen herzlichen Dank!
So freuen wir uns, trotz der immer noch anhaltenden Abstands- und Hygieneregeln wegen CORONA, das Leben in unseren
schön gepflegten Dörfern und der nahen Naturlandschaft ein bisschen unbeschwerter zu genießen und uns unmittelbar an
dem bedienen zu können, was die Natur uns gibt.
Ihr Bürgermeister Rolf Rosenbauer