Amtsblatt 19 + 17

Gott-sei-Dank können wir in Frieden und Freiheit

Gott-sei-Dank!
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
letzten Sonntag war ich wieder mal im Gottesdienst. Ich muss zugeben, "wiedermal" seit langer, ja seit sehr
langer Zeit. Genauer gesagt seit CORONA war es der erste "normale" Gottesdienst, also ohne dienstlichen
Hintergrund, an dem ich teilgenommen hatte. So sind, neben vielen öffentlichen Terminen, Gratulationsbesuchen, Dorffesten und anderen geselligen Veranstaltungen leider auch meine Kirchgänge stark eingeschränkt worden ("Wegen CORONA?"). Naja, ich muss gestehen, ich war auch vor CORONA wahrlich nicht der fleißigste Kirchgänger, aber letzten Sonntag: "das hat mal wieder richtig gut getan", wie meine Frau den Gottesdienstbesuch trefflich zusammenfasste. Man kam, bei all der momentanen Anspannungen und der allgemeinen äußeren Distanz, mal wieder innerlich etwas zur Ruhe. Man nahm (natürlich mit Abstand) in der Kirchenbank Platz, lauschte der Orgelmusik und hörte die Predigtworte der Pfarrerin: Erntedank! Also doch kein ganz normaler Gottesdienst, eher ein Anlass uns bewusst zu machen, wie gut es uns doch trotz der momentanen Abstands und Hygieneauflagen geht, Gott-sei-Dank! Und man muss nicht unbedingt religiös behaftet sein, um diesen Ausspruch verwenden zu dürfen, denn jeder von uns hat sicherlich jeden Tag einmal einen Anlass, diese drei Worte (vielleicht auch mit einer gewissen Art der Erleichterung) zu seufzen: - Gott-sei-Dank leben wir in einem Land, in dem es uns an nichts mangelt. Wir werden jeden Tag satt und müssen uns keine Sorgen machen um unser Täglich Brot. Die Supermarktregale sind voll mit Waren des täglichen Bedarfs und bieten allerlei Köstlichkeiten aus der ganzen Welt. Gott-sei-Dank können wir uns auch was Schönes leisten.
Sicherlich sind einige Berufsfelder von der Corona-Krise stark erschüttert worden, aber im Allgemeinen ist die Wirtschaft erstaunlich
gut mit der Krise zurechtgekommen. Die Arbeitslosigkeit hält sich weiterhin in Grenzen und die Familieneinkommen ermöglichen
einen (mehr oder weniger) hohen Lebensstandard. Weil große Reisen in ferne Länder derzeit eingeschränkt sind, investiert man zu Hause, kauft sich z.B. eine neue Couch-Garnitur, wie ich erfreulicherweise im Rahmen der Hausmesse aus der Möbelbranche erfuhr.
- Gott-sei-Dank können wir (hoffentlich bald wieder) uneingeschränkt reisen/uns frei bewegen.
Das war in einigen Teilen unserer heutigen Bundesrepublik nicht immer so! In diesem Jahr feiern wir 3D-Jahre Deutsche Einheit.
Die Jüngeren unter uns kennen gar nicht mehr die Situation an der ehemaligen Innerdeutschen Grenze, unweit von hier und wissen
nicht, wie es war in der DDR: Eingesperrt sein in einem Land mit Mauern und Stacheldraht, in dem man seine Meinung nicht frei
äußern durfte und man von allen Seiten bespitzelt wurde. Massenhafte Proteste der DDR-Bürger brachten die damalige Staatsge-
walt der DDR ins Wanken und das größte Wunder für mich ist, dass unsere Wiedervereinigung vor 30 Jahren - Gott-sei-Dank - ohne
Waffengewalt, ganz friedlich wahr geworden ist.
- Gott-sei-Dank können wir in Frieden und Freiheit leben.
Seit mehr als 75 Jahren leben wir hier in der Bundesrepublik Deutschland nun in Frieden, in einem Land, in dem wir uns frei entfalten
können. Wir können frei unsere Meinung vertreten und auch öffentlich sagen, was uns nicht passt. Im Großen und Ganzen aber, geht
es uns doch ganz gut in unserer Bundesrepublik und wie Bundespräsident Frank-Wal er Steinmeier es anlässlich der Feierlichkeit zu
3D-Jahre Wiedervereinigung trefflich formulierte: "Wir leben heute in dem besten Deutschland, das es jemals gegeben hat."
So könnte ich noch viele Gründe nennen, wofür wir dankbar sein können und jeder von uns hat mit Sicherheit auch ein paar eigene,
einmal "Gott-sei-Dank" zu sagen (auch wenn er nicht gläubig ist), aber ich muss jetzt Schluss machen, weil unsere Redakteurin jetzt
sofort meinen Text braucht, damit das Amtsblatt noch rechtzeitig in Druck gehen kann - also fertig! (Gott-sei-Dank!)
Bürgermeister Rolf Rosenbauer

im Straßenverkehr

... an. diesen und an.deren. Stellen.
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
an diesen und anderen Stellen sieht man sie also seit gestern wieder im Gemeindegebiet: unsere ABC-Schützen des Schuljahres 2020/21, wie sie sich frühmorgens mit ihren großen Schultaschen und leuchtend gelben Sicherheitsumhängen auf den Weg zur Schule machen. Ein Weg der Reife und der Entwicklung zum Erwachsenwerden beginnt. Dabei steht gerade der Beginn dieses Schuljahres
2020, wie auch die letzten Monate des zu Ende gegangenen Schuljahres, unter besonderen Bedingungen. Wegen der immer noch akuten CORONA-Lage gilt es auch in unseren Schulen besondere Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten, jedoch dürfen wir froh sein, dass die Infektionsgefahr erfreulich niedrig ist und somit der Präsenz-Unterricht (für Mittelschüler vorerst mit Masken) wieder stattfinden kann.
Euch, liebe Schulkinder, ob ABC-Schützen oder schon geübte Schüler, wünsche ich an dieser Stelle dennoch für das kommende Schuljahr viel Freude und Erfolg am und im Unterricht, viel Spaß beim Lernen und viel Spaß mit Euren Lehrkräften! Auch in diesem neuen (besonderen) Schuljahr könnt Ihr wieder neues Wissen erfahren, das bisher Erlernte vertiefen und so Schultag für Schultag weiteres für Euren zukünftigen Lebensweg entdecken. Der Schulweg für unsere Schülerinnen und Schüler führt dabei entweder direkt von zu Hause aus zur Schule oder zu den Bushaltestellen, um mit dem Bus in die Schule zu fahren. An den Schulbushaltestellen achten unsere sorgsamen Schulweghelfer auf die Sicherheit unserer Schulkinder und helfen beim warten und einsteigen. An dieser Stelle: Vielen Dank allen Schulweghelfern und Schülerlotsen für ihren wichtigen Dienst für Schutz und Sicherheit unserer Kinder am und im Straßenverkehr! An anderen Stellen nehmen die Schülerinnen und Schüler ihren Weg auf den Gehsteigen, an parkenden Autos vorbei und
müssen an manchen Stellen auch die Straße überqueren. Sie bewegen sich also zu Fuß oder auch mit Fahrrädern im täglichen Straßenverkehr. So appelliere ich, wie alle Jahre an dieser Stelle, wieder an die motorisierten Verkehrsteilnehmer: Bitte geben Sie besonders Acht auf unsere Kinder auf dem Schulweg! Bitte passen Sie ihre Fahrgeschwindigkeiten, überall in
unseren Ortschaften, den zulässigen Höchstgeschwindigkeiten und den örtlichen Gegebenheiten an!
Sicherlich verleiten
übersichtliche und ausgebaute Straßen (auch solche gibt's im Gemeindegebiet!) manchmal dazu, die zulässige Höchst-
geschwindigkeit auszureizen, aber dort und sogar an unübersichtlichen Stellen nehmen Fußgänger und Anwohner immer
wieder deutlich überhöhte Fahrgeschwindigkeiten wahr. Dieses Thema wurde auch im Rahmen der letzten Gemeinderatssitzung an mich herangetragen. Zwar haben wir seitens der Gemeinde zwei elektronische Geschwindigkeitsmesssysteme, die wir auch alternierend an neuralgischen Stellen im Straßenverkehr anbringen, die Gemeinde darf hier aber selbst nicht einschreiten. Wir geben die von uns festgestellten Messergebnisse an die zuständige Verkehrspolizei weiter. Erst wenn sich aus den Messungen mehrmalige signifikante Geschwindig-keitsüberschreitungen ergeben (sog. V85-Wert), können von der Polizei Radarmessungen durchgeführt und ggfs. Sanktionen
erwirkt werden. Das Gleiche gilt auch für verkehrsbehinderndes Parken. Hier muss nochmal deutlich gemacht werden, dass
das Parken auf Gehwegen generell nicht gestattetist, aber leider ist auch das an verschiedenen Stellen in unserem Gemein-
degebiet zu beobachten und auch in diesen Fällen darf nur die Verkehrspolizei selbst tätig werden. So bleibt mir nur, auf die rechtliche Situation bei Verkehrsverstößen aufmerksam zu machen, und es bleibt (wie alle Jahre an dieser Stelle) mein Appell an die Verkehrsteilnehmer, sich im Straßenverkehr rücksichtsvoll gegenüber Fußgänger, Radfahrer und Anwohner zu verhalten und die Verkehrsregeln eigenverantwortlichzu beachten.Schließlich (wie ich es immer zu sagen pflege,) kann ich mich nicht überall auf jeden Beifahrersitz setzen, weder an diesen, noch an anderen Stellen.
Bürgermeister Rolf Rosenbauer

Konfi - Untersiemau +Scherneck

Sonntag, 18.10.2020 - Festgottes-
dienste zur Konfirmation um 09.00 und
11.00 Uhr
Das Konfirmationsversprechen werden
folgende Jugendliche ablegen:
Bastian Ehrlicher, Obersiemau
Anastasia Faber, Weißen brunn
Luis Ganß, Meschenbach
Linus Greiner, Weißenbrunn
Nele Mikolajczak, Untersiemau
Alina-Sophie Mitlacher, Untersiemau
Julian Paulus, Untersiemau
Emilia Pültz, Untersiemau
Cheyenne Roth, Untersiemau
Louis Schmidt, Weißenbrunn
Vitalij Tschaikowski, Untersiemau
Tim Westhäuser, Untersiemau

Quelle: Amtsblatt Gemeinde Untersiemau
-------------http://www.salvatorgemeinde-untersiemau.de -----------------


Konfirmiert werden in der
Simon-Petrus-Kirche Seherneck:


Emma Baetz, Birkach am Forst
Vincent Beland Stöppach
Nils Brendel, Haarth
Hannes Dellert, Scherneck
Fabian Ettrich, Stöppach
Selina Forkel, Seherneck
Katharina Haaße, Scherneck
Lena Haaße, Scherneck
Hanna Hartmann, Haarth
Lina Hartmann, Haarth
Lea Hoffmann, Scherneck
Maurice Kießling, Scherneck
Felix Knoch, Stöppach
Tobias Mönch, Stöppach
Mia Müller, Haarth
Max Oelschlegel, Scherneck
Pia Oelschlegel, Scherneck
Judith Rosenbauer, Meschenbach
Selina Marie Scheler, Stöppach
Oie Schwab, Scherneck
Elena Ullrich, Stöppach

Quelle : Amtsblatt Untersiemau