Baumschule Horstmann/Pflanzenschutz

Eselsbrücke,

Bürgermeister Rosenbauer

Meine Stellvertreter, zweiter Bürgermeister Frank Weber und dritte Bürgermeisterin Elisabeth Kob, werden für Sie da sein. An dieser Stelle gleich einmal herzlichen Dank an beide für die angenehme und unterstützende Zusammenarbeit für unsere Gemeinde.
Aber, um es klar zu stellen, dieses bin dann mal weg!" beschränkt sich nur auf kurze Zeit,
Da sich das Grünfeld unserer Schulsportanlage inzwischen in einem ausgesprochen schlechten Zustand präsentiert, wurde in der letzten Gemeinderatssitzung der Beschluss gefasst, die Arbeiten zur Sanierung in Auftrag zu geben. Fehlstellen auf der gesamten Fläche und leidige Pflanzenbüschel haben das Sportfeld schier unbespielbar werden lassen. Um hier Abhilfe zu schaffen ist es notwendig, den Boden der Anlage organisch aufzuwerten und letztendlich neu anzusäen. Damit sich der neue Sportrasen gut entwickeln kann und auch dauerhaft hält, wird eine Beregnungsanlage eingebaut. Zur Versorgung der Beregnungsanlage soll in den nächsten Wochen ein Brunnen auf dem Gelände der Schulsportanlage gebohrt werden, die eigentlichen Sanierungsarbeiten und die nötige Neuansaat erfolgen dann erst zu Vegetationsbeginn im Frühjahr.
Und wieder wird man sehen, wie schnell doch die Zeit vergeht. Aber erstmal beginnt nun die dunkle Jahreszeit. Bitte achten Sie gerade jetzt auf gut sichtbare Kleidung und funktionierende Beleuchtung im Straßenverkehr, für sich und Ihre Kinder. Die Kids freuen sich in der kommenden Woche sicherlich schon auf Kürbis schnitzen und Halloween (Süßes, sonst gibt's Saures!). Also: An Süßigkeiten denken! Man kann aber auch über die Feiertage nachdenken: Reformationstag, Allerheiligen, Allerseelen...

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Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
wie bereits in meinen letzten Grüßen aus dem Rathaus beschrieben, war dieses bin dannmal weg" wirklich nur für kurze Zeit. Wir waren für eine Woche auf Kreuzfahrt im Mittelmeer, haben viele Länder gesehen und sind dort auch mit vielen Menschen unterschiedlichster Nationen zusammen gekommen. Wir saßen am Frühstückstisch mit Italienern, waren auf Deck mit Spaniern oder unternahmen Sightseeing-Touren gemeinsam mit Franzosen und Engländern. Einfacher war die Unterhaltung allerdings dann doch wieder mit unseren Landsleuten aus Sachsen und Thüringen.
Und dennoch, gerade mit Blick auf die erste Seite dieses Amtsblattes sollte bewusst werden: Es war nicht immer so! In diesem Jahr wiederholen sich einige markante Daten, die ein friedvolles Miteinander der Menschen in Europa nie hätten erwarten lassen: vor 100 Jahren Beginn des 1. Weltkrieges, vor 75 Jahren Beginn des 2. Weltkrieges mit anschließender Teilung Deutschlands, aber auch vor 25 Jahren der Fall der Mauer und die Wiedervereinigung. Anderswo in der Welt bleiben die Ängste und Schrecken, wie es die Problematik der Flüchtlinge aus Syrien und Irak weiterhin deutlich macht. Unserer vergangener Kriege und auch der aktuellen Konflikte wollen wir nächsten Sonntag am Volkstrauertag gedenken. In diesen Tagen wollen wir aber auch feiern, dass die Teilung Deutschlands im November vor 25 Jahren so friedvoll überwunden werden konnte.
Die Hinterlassenschaften der Kriege haben bekanntlich dazu geführt, dass unsere Eselsbrücke, länger als eigentlich gedacht, gesperrt werden musste. Die gefundenen Munitionsteile sind mittlerweile geräumt und die notwendigen Baumaßnahmen im ersten Bauabschnitt konnten doch noch zügig erledigt werden. Somit kann unsere Eselsbrücke endlich, nach gut dreimonatiger Sperrung, wieder freigegeben werden. All jenen sei an dieser Stelle für das Verständnis gedankt, die über den langen Zeitraum hinweg Umwege in Kauf nehmen mussten. Aber man kann jetzt schon feststellen, dass sich der Aufwand, unsere Brücke zu sanieren, auch weiterhin lohnt. So ist die Eselsbrücke nun wieder frei, um in unserer Gemeinde Untersiemau Hindernisse zu überwinden, auch wenn's bei uns dabei nur um das Überwinden unserer kleinen „Itz" geht. In diesem Sinne ...

Quelle:Amtsblatt der Gemeinde Untersiemau

Eselsbrücke; Meschenbach Richtung Haarth

Eselsbrücke.....
Hier wurden in der Itz im Jahre 2014 über 750 Kilogramm noch scharfe Munition aus dem zweiten Weltkrieg gefunden. Weitere................ Hinweise finden Sie hier ..................... Schlossteich und Laichgewässer ..........Sperrung der Eselsbrücke dauert an..................

Eselsbrücke im Herbst 2014-Sanierungsarbeiten

Eselsbrücke wird saniert. Mit erheblichem Aufwand
Eselsbrücke wird saniert. Mit erheblichem Aufwand Foto: Heinz Stammberger

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
gerne werde ich von Ihnen angesprochen mit persönlichen Anliegen oder auch zu Fragen,
die uns in unserer Gemeinde Untersiemau gerade beschäftigen. So in letzter Zeit auch des Öfteren geschehen: „Weil ich Dich grad' seh' - wie geht's denn nun weiter mit unserer Eselsbrücke?" Also, wenn man nochmal an die Umstände der Kampfmittelbeseitigung denkt, die ja
die eigentliche Ursache der jetzigen Zeitverzögerung waren, dann war dieses Munitionsräumen Kleinkram im Vergleich zu den Aufwendungen, die jetzt zu bewältigen sind. Die Mengen an Wasser, die die (oder der?) Itz hinunterlaufen, haben die Fundamente der Brückenlager teilweise soweit unterspült, dass die entstandenen Hohlräume erst ausbetoniert und ein vollständiges Aushärten des Betons abgewartet werden muss, will heißen: Wir werden uns wohl noch einige Wochen gedulden müssen, bis unsere Eselsbrücke wieder für den Verkehr freigegeben werden kann. Die eigentlichen Sanierungsarbeiten können wir dann halt erst im nächsten Frühjahr angehen. Natürlich, bis zum nächsten Frühjahr läuft noch 'ne Menge Wasser die Itz hinunter und so freuen wir uns erst einmal auf einen schönen und „goldenen" Oktober. Letzten Freitag war ich mit meiner Tochter auf dem Fahrrad unterwegs und konnten so richtig die warme Herbstsonne und das bunte Herbstlaub genießen und allen, denen wir begegnet sind, erging es sicherlich ebenso, ob im Garten sitzend oder beim Nachmittagsspaziergang .
Würde mich freuen, wenn wir uns auch da mal „grad' seh'n"!

Quelle: Amtsblatt der Gemeinde Untersiemau

Eselsbrücke -Schäden

Archivbilder-Umweltkreis Untersiemau

Für den Erhalt der Pappelallee demonstrierte Sieglinde Mönicke-Lipp. Alle Fotos: Umweltkreis Untersiemau, Repro Heinz Stammberger An einer Pappel angekettet, Frau Dönicke-Lipp Bürgermeister Günther Kob, links inmitten der Demonstranten 1995
Das Ende der Allee besigelte der VGH München am 10.März 1995  

Eselsbrücke und Pappelallee

Eselsbrücke als Sage

Eselsbrücke
Eselsbrücke Foto: Heinz Stammberger

Die Eselsbrücke
An einem Sonntagabend ging ein Bauersmann aus Meschenbach in das auf einer Anhöhe gelegene Dorf Haarth. Hier kehrte er im Wirtshaus ein und ließ sich Bier und Wein gut schmecken. Erst nach Mitternacht trat er den Heimweg an.
Wie er nun zum Eselsbrücklein kam, das über die Itz führt, hörte er eine Stimme laut und kläglich rufen: "Ich habe einen Lagstein versetzt", und gleich noch einmal: "Ich hab einen Lagstein versetzt!" Das Ganze wiederholte sich ein drittes Mal. Der Bauersmann blickte sich um, konnte aber niemand sehen. Als er sich am folgenden Sonntag wiederum zur Mitternachtsstunde auf dem Heimweg von Haarth nach Meschenbach befand und am Eselsbrücklein vorbeikam, hörte er wieder dreimal den Ruf: "Ich hab einen Lagstein versetzt!"

Nun wurde es unserem Bäuerlein doch unheimlich zumute, er fragte deshalb am nächsten Morgen den Herrn Pfarrer um Rat,
wie er sich wegen des seltsamen Rufens verhalten solle. Der gab ihm den Rat, er solle beim nächsten Mal, wenn er die Stimme wieder höre,
Rede und Antwort geben. Sicherlich sei es eine unerlöste Seele, die wegen ihres Vergehens keine Ruhe findet und nur durch Zwiesprache
Erlösung suche. Das leuchtete dem Bauersmann ein, und wie er von seinem gewohnten Wirtshausbesuch aus der Haarth spät in der Nacht zurückkehrte und gerade den Fuß auf das Eselsbrücklein gesetzt hätte, da rief es wieder mit ganz kläglicher Stimme: "Ich hab einen Lagstein versetzt!" "Dummes Luder", antwortete jetzt ärgerlich der Bauersmann, "wenn du ihn versetzt hast, so trag ihn doch wieder dorthin, wo du ihn genommen hast!" Und ging seinen Heimweg weiter.
Seit dieser Zeit hat der Spuk dort ein Ende und ruhig und still ist es wieder geworden am Eselsbrücklein bei Meschenbach.

Quellenhinweis: Karl Mönch

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