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Großbrand in Untersiemau

Großbrand in Untersiemau

Grossbrand in Untersiemau 3
Grossbrand in Untersiemau 3 Foto: Heinz Stammberger

Untersiemau
Ein Großbrand in den Hallen der ehemaligen Polstermöbelfabrik „ Wagner“ in Untersiemau, Landkreis Coburg, hielt am Montag die Feuerwehren, die Hilfsorganisationen und die Polizei in Atem
In einer der brennenden Hallen war früher die Lackiererei untergebracht. Niemand wusste ob sich noch Farbreste in den Hallen befand. Ein in der Nähe befindlicher größerer Öltank sorgte für weitere Unruhe unter den Führungskräften. Wegen der großen Rauchentwicklung Durch Ansagen im Bayerischen Rundfunk wurden die Bewohner aufgefordert Fenster und Türen geschlossen zu halten
In einer der Hallen befindet sich eine Recyclingfirma für Kunststoffe und ein Möbelverkaufslager.
Neben den Ortsteilfeuerwehren waren die Einsatzkräfte aus Großheirath, der Stadt Cobuirg, der Stadt Lichtenfels und Neustadt bei Coburg mit drei Drehleitern und mehreren Gruppen mit Atemschutzgeräte im Einsatz. Die Polizei beobachtete die Löscharbeiten von einem Hubschrauber aus. Der erste Verdacht fällt auf Handwerker die in einer der Hallen Flex- und Schweißarbeiten durchgeführt haben sollen.
hst
--------------weitere Hinweise----------------

Untersiemau, Grossbrand Wagner

Brandstelle Untersiemau

Brandstelle Wagner Untersiemau
Brandstelle Wagner Untersiemau privat

Untersiemau - "Dach eingebrochen - offene Flammen!" So eine Meldung aus dem Korb der Feuerwehrdrehleiter. Von oben haben die beiden Feuerwehrleute einen genauen Überblick über das Geschehen.
Mehrere Meter hoch schlagen die Flammen am Montagnachmittag in die Höhe, vernichten lodernd eine frühere Fabrikationshalle der ehemaligen Polstermöbelfabrik Wagner in Untersiemau. Dramatisch ist die Szenerie gegen 13.45 Uhr am Montag. Ein Großaufgebot von 135 Feuerwehrleuten aus dem Landkreis Coburg, aber auch aus der Stadt Coburg und Lichtenfels, hat am Montag den Brand in der früheren Poltermöbelfabrik direkt neben der zweispurigen Bundesstraße 4 im Itzgrund bekämpft. Verletzt wurde bei dem Brand niemand, die Schadenshöhe war gestern noch unklar.
Wie vor Ort zu erfahren war, sollen am Montagvormittag Arbeiten auf dem Dach dieser Halle stattgefunden haben. Auf der ganzen riesigen Dachfläche der früheren Polstermöbelfabrik sollten dem Vernehmen nach Solarmodule installiert werden. Ob die Arbeiten den Brand auslösten, müssen die Ermittlungen der Kriminalpolizei Coburg feststellen.

Um 11.34 Uhr am Montag ging bei der Integrierten Rettungsleitstelle in Ebersdorf bei Coburg die Nachricht von dem Großbrand ein. Die Feuerwehren der umliegenden Ortschaften wurden alarmiert. Doch die Flammen in der leer stehenden Lackierer der Polstermöbelfabrik fanden in der hölzernen Dachkonstruktion aus den 30er-Jahren und der Dachpappe reichlich Nahrung. Der frische Wind fachte das Feuer noch an. Um 13.45 Uhr - die Feuerwehr hatte schon mehrere Stahlrohre im Einsatz - loderten die Flammen aus dem Gebäude. Von zwei Drehleitern wurden Unmengen von Wasser von oben in das Innere der Halle gepumpt, weitere Feuerwehrleute bekämpften die Flammen vom Fabrikhof aus.
Weithin sichtbar quoll schwarzer Rauch empor, der vom starken Wind in Richtung Meschenbach und Niederfüllbach getrieben wurde und die Luft zum Atmen nahm. Über Rundfunk wurden die Menschen in dem Gebiet aufgefordert, Türen und Fenster geschlossen zu halten.
135 Feuerwehrleute waren am Montag in Untersiemau im Einsatz. Nach und nach alarmiert wurden die Feuerwehren aus Untersiemau, Großheirath, Scherneck, Ebersdorf/C., Buch am Forst, Meschenbach, Niederfülbach, rossach, Weitramsdorf, Grub am Forst, Stöppach und Haarth Coburg und Lichtenfels. Drehleitern aus Coburg und Lichtenfels waren vor Ort. Stark vertreten waren das Bayerische Rote Kreuz und die Polizei.
Quelle: BRK- Coburg / Neue Presse Coburg